Tipps für eine frühe Babygesundheit
Die erste Zeit nach der Geburt ist besonders aufregend, da sich die frisch gebackenen Eltern erst einmal an den neuen Lebensabschnitt und die damit verbundene Verantwortung gewöhnen müssen. Ihre Interessen rücken zunächst etwas stärker in den Hintergrund, während das Wohlergehen des Babys Vorrang hat. Am wichtigsten ist es sicherlich dem Kleinkind ausreichend Liebe, Nahrung, Trinken und Schlaf zu gewährleisten. Jedoch sollten auch einige Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden, für die anstehenden ersten kleinen Leiden und natürlich für die Pflege.
Grundregeln für eine ausgeprägte Gesundheit
Da sich die Kleinen an alles gewöhnen müssen, ist es für sie von Vorteil, wenn mindestens ein Elternteil immer in der Nähe ist und neue Dinge zusammen entdeckt und erlebt werden. Dies macht das Baby glücklich und fördert den Zusammenhalt in der jungen Familie. Anfangs sollte zudem Rücksicht auf die sich noch im Aufbau befindende Temperaturregellung des Babys genommen werden. So ist es wichtig, dass Kleinkind warm einzupacken und z.B. nah am Körper durch einen Tragegurt zu halten, wenn ein Spaziergang durchgeführt wird. Beim Stillen erweist sich z.B. ein Stillkissen als besonders praktisch, da sich das Kind in einer angenehmen Position auf dem Körper der Mutter befindet und diese zugleich eine optimale Haltung annehmen kann.
Übrigens: Ob ein Kind friert oder schwitzt kann problemlos am Nacken herausgefunden werden. Ist ein Kind anfangs oft unruhig und häufig nur schwer zu beruhigen, so liegt dies an einer Reizüberflutung bzw. an den vielen neuen externen Gegebenheiten, die manchmal etwas schwieriger zu verarbeiten sind. Hier empfiehlt es sich, eine gewisse Routine in den Tagesablauf zu bringen und dem Kind auch eine gewisse Zeit zum Entspannen zu geben. Dafür kann auch ein Schnuller sorgen.
Da das Verdauungssystem des Babys noch in der Aufbauphase steckt, kann es oft nach der Nahrungsaufnahme zu Blähungen und Problemen kommen. Auch das Trinken kann dies verursachen. Hierbei ist es wichtig Folgendes zu beachten: Lassen sie ihr Kind in einer entspannten Atmosphäre essen und trinken und achten sie darauf, dass das Kind regelmäßig aufstößt bevor erneut die Flasche angesetzt wird. Ein warmes Kirschkernsäcken kann unterstützend auf dem Bauch kreisend einmassiert werden. Regelmäßiger Kümmel und Fencheltee (ohne Zucker) hilft dem Verdauungssystem. Generell sollte bei der Ernährung von Babys zunächst nur sehr wenig Zucker verwendet werden, da dies sonst bereits im frühen Alter Diabetes hervorrufen kann.
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